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Steuobsterlebnispfad Lallinger Winkel in Panholling bei Lalling ![]() Wenn Sie sich vor Ort zum Thema Streuobst näher informieren und die herrliche Landschaft des Lallinger Winkels richtig genießen wollen, dann besuchen Sie den neu angelegten Streuobsterlebnispfad in der Ortschaft Panholling, Gemeinde Hunding! Dort erschliesst sich den Besuchern ein herrlicher Blick über die "Obstschüssel" des bayerischen Waldes! Schauftafeln informieren unsere Gäste zur Lokalgeschichte des Obstanbaues, zur kulturhistorischen und ökologischen Bedeutung der Streuobstwiesen und geben Hinweise auf die Baumformen der Obstgehölze. Hier können Sie sich einen Eindruck zur regionalen Sortenvielfalt verschaffen, sowohl zu den Lokalsorten des Lallinger Winkels als auch zu neuen resistenten Apfelsorten. Altbewährte und traditionelle Sorten finden Sie in unserer großen Apfel- und Birnenparade. Mehr als 30 Apfel- und Birnensorten sind dort detailliert beschrieben. Die Lage des Streuobsterlebnispfades ermöglicht eine ideale fussläufige Anbindung zu Selbstvermarktern und zur Schnapsbrennerei in Zueding. Was ist Streuobst?Unter Streuobst versteht man großwüchsige Bäume verschiedener Obstarten, Sorten und Altersstufen, die in Gärten, an Ortsrändern, auf Feldern, Wiesen und Weiden stehen und den Eindruck vermitteln, als ob sie zufällig in die Landschaft "gestreut" seien. Die typische Baumform des Streuobstanbaues ist der Hochstamm. Zum Streuobst zählen Einzelbäume, kleinere Obstbaumgruppen, Baumreihen entlang von Wegen oder Grenzrainen und flächenhafte, extensiv genutzte Anlagen mit regelmäßigen, aber weiten Pflanzabständen, die man als Streuobstwiesen bezeichnet.
Die vielfältige Bedeutung der Streuobstwiesen:
Der Streuobstanbau im Lallinger Winkel Auch im Lallinger Winkel ließen Billigeinfuhren von Plantagenobst und damit Absatzschwierigkeiten für das ungespritzte heimische Obst, die Technisierung der Landwirtschaft und Rodungsprämien zu Beginn der 70er Jahre den Streuobstanbau schwinden. So prägen die Obstbäume heute wieder die bäuerliche Kulturlandschaft und die Dörfer des Lallinger Winkels und erfreuen Gäste und Einheimische gleichermaßen von der Blüte bis zur Ernte. Obstsorten Im Gegensatz zu Obstplantagen, in denen das Sortiment auf wenige Hochertragssorten beschränkt ist, finden sich in Streuobstbeständen meist eine Vielzahl von Sorten der einzelnen Obstarten. Eine typische Lokalsorte für die Region und die Hauptsorte unter den Äpfeln ist Fromms Goldrenette Wie der Name schon sagt, reifen die Früchte der Goldrenette zu saftigen goldgelben Äpfeln heran, die als Tafelapfel bei guter Lagerung bis März haltbar sind. Durch ihren würzigen, säuerlichen Geschmack bei ausreichendem Zuckergehalt und ihrem relativ hohem Ertrag hat sie bei den Obstbauern auch große Bedeutung bei der Apfelsaft- und Mosterzeugung. Zu den altbewährten und traditionell angebauten Apfelsorten im Lallinger Winkel gehören ausserdem:
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Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts war der Ruf des Lallinger Winkels als Obstschüssel des Bayerischen Waldes weit über die Region hinaus bekannt.
Im Lallinger Winkel werden in Streuobstanbau hauptsächlich Apfel und Birne kultiviert, zudem in kleinerem Anteil Zwetschge, Walnuss und Kirsche. 


